AVBS

Stichwortverzeichnis von A-Z

TV- L § 6, Abs. 3
Soweit es die betrieblichen/dienstlichen Verhältnisse zulassen, wird die/der Beschäftigte am 24. Dezember und am 31. Dezember unter Fortzahlung des Tabellenentgelts und der sonstigen in Monatsbeträgen festgelegten Entgeltbestandteile von der Arbeit freigestellt.

Arbeitszeitverzicht TV-L ab 01.11.2023 (erstellt am 17.01.2024)

 

„Der Freistaat Bayern verzichtet ab 1. November 2023 bei den Beschäftigten, für die nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. a) TV-L und den im Anhang zu § 6 TV-L festgelegten Grundsätzen eine durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit ausschließlich der Pausen von 40 Stunden sechs Minuten gilt, auf die Einarbeitung der 40 Stunden übersteigenden Arbeitszeit. Bei Teilzeitbeschäftigten (Arbeitszeit prozentual festgelegt) wird auf die Einarbeitung in dem Umfang verzichtet, der dem Anteil ihrer individuell vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeit an der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit vergleichbarer Vollbeschäftigter entspricht. Bei Teilzeitbeschäftigten mit fester Arbeitszeit ist die feste Arbeitszeit in einen prozentualen Anteil umzurechnen; hinsichtlich des weiteren Verfahrens gilt Satz 2. Hinsichtlich der schwerbehinderten Menschen und der Jugendlichen ergeben sich gegenüber dem Status quo keine Änderungen. Für Beschäftigte, für die nach § 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b) TV-L eine durchschnittliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 Stunden gilt, verbleibt es bei dieser Arbeitszeit. Eine Änderung der Arbeitsverträge wird durch diesen Verzicht nicht notwendig. „

 

Die Arbeitszeit jedes Einzelnen sollte im jeweiligen Arbeitsvertrag als prozentualer Anteil ausgewiesen sein. Den benötigt man für die genaue Berechnung der neuen Arbeitszeit.

Bei Vollzeit ist es einfach. Aus 40,1 wird 40,0 und damit fallen 6 Minuten weg. Bei Teilzeit die Hälfte, also 3 Minuten wenn man einen (50 %) also 20,05 Std. Vertrag hat.

 

Man muss also ganz genau gucken. Welcher prozentuale Anteil steht im Vertrag, bzw. welcher exakte Stundenanteil? Ist die Person schwerbehindert?

 

„Verzicht auf Einarbeitung“ bedeutet: die Beschäftigten müssen die Arbeitszeit, die bei Vollzeitbeschäftigten wöchentlich 40 Stunden übersteigt – aktuell sind das sechs Minuten (bzw. bei Teilzeitbeschäftigten entsprechend weniger) – dauerhaft nicht leisten.

 

Bei Teilzeitbeschäftigten berechnet sich der konkrete Umfang des Verzichts wie folgt:

  • Bei Teilzeitbeschäftigten (Arbeitszeit prozentual festgelegt) gilt der Verzicht in dem Umfang, der dem Anteil ihrer individuell vereinbarten durchschnittlichen Arbeitszeit an der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit vergleichbarer Vollbeschäftigter entspricht.
  • Bei Teilzeitbeschäftigten mit fester Arbeitszeit (Arbeitszeit in Stunden festgelegt) empfiehlt es sich, die feste Arbeitszeit zunächst in einen prozentualen Anteil umzurechnen; anschließend wird weiter gerechnet wie bei der vorgenannten Personengruppe.

Beispiele:

Frau A ist teilzeitbeschäftigt im Umfang von 50% der Regelarbeitszeit. Der Verzicht auf die Einarbeitung der Arbeitszeit umfasst 50% von 6 Minuten, also 50/100 x 6 min = 0,5 x 6 min = 3 Minuten.

 

Frau B ist teilzeitbeschäftigt im Umfang von 30 Stunden (à 60 min) pro Woche.

Berechnung des Teilzeit-Prozentsatzes: 30/40,1 ergibt rund 0,75 bzw. 75 Prozent.

Jetzt weiter wie bei Frau A: 75/100 x 6 min = 4,5 min“

Art

Zeit

Schülerstammblatt, Abschlusszeugnisse, Zeugnisse, die wichtige schulische Berechtigungen verleihen, Urkunden die zum Führen einer Berufsbezeichnung berechtigen

50 Jahre *)

Sonstige Zeugnisse, Notenborgen, Schullaufbahnbogen

1 Jahr nach Beendigung des Schulbesuchs *)

Schul- , Stegreifaufgaben

2 Jahre (+ laufendes Jahr)

Jahrgangsstufentests etc.

2 Jahre (+ laufendes Jahr)

Schülerarbeiten Probeunterricht / Aufnahmeverfahren

2 Jahre

Abschlussprüfungsarbeiten Schüler

2 Jahre

Niederschriften Abschlussprüfung / Aufnahmeprüfung

10 Jahre

Niederschriften Konferenzen

10 Jahre

Klassentagebücher

2 Jahre

Noten“bücher“ Lehrer

2 Jahre

Personalakten

30 Jahre (nach Ausscheiden)

Aktenplan /-ordnung

10 Jahre

Geschäftsverteilungspläne

10 Jahre

Posteingangs- /-ausgangsbücher

5 Jahre

Gesetzesblätter / Amtsblätter (nicht gebunden)

5 Jahre

Gesetzesblätter / Amtsblätter (gebunden)

dauernd

*) nähre Informationen finden Sie im Stichwortverzeichnis „Die Schülerakte neu“

Aufbewahrungsfristen Seminar:
Die Originale / Kopien der Prüfungsunterlagen werden an der Seminarschule drei Jahre aufbewahrt. Im Falle von verwaltungsinternen Kontrollverfahren werden sie im Einzelfall durch das Staatsministerium angefordert.
Die Durchschriften der vorläufigen Bescheinigungen über das Bestehen der Zweiten Staatsprüfung und die Aushändigungs- bzw. Zustellnachweise für diese Bescheinigungen sind zeitlich unbegrenzt aufzubewahren.

 

Die Besetzung der Schulleitungen während der Ferien ist im KMS Nr. V.4 – 5 O 6401 – 5. 40 258 vom 21.11.2007 geregelt.

Die Einstellung von Schulsekretärinnen erfolgt durch die örtlich zuständige Regierung oder je nach Schulart auch schon durch das Bayerische Landesamt für Schule in Gunzenhausen im Benehmen mit der jeweiligen Schule.

Bewerberinnen, die sich nicht auf eine konkret frei werdende Stelle bewerben wollen, wird vorgeschlagen, sich direkt mit der für den gewünschten Einsatzort zuständigen Regierung oder dem Bayerischen Landesamt für Schule in Gunzenhausen in Verbindung zu setzen.

Die Regierung benötigt neben der Adresse und Telefonnummer Angaben über den möglichen Einsatzort und die gewünschten Arbeitszeiten (Vollzeit oder Teilzeit – ggf. mit Angabe der möglichen Arbeitszeiten). Es wird gebeten, davon abzusehen, der Regierung oder dem Bayerischen Landesamt für Schule in Gunzenhausen bereits die vollständigen Bewerbungsunterlagen zuzusenden, da die Auswahl der jeweils einzustellenden Kraft durch den jeweiligen Schulleiter erfolgt.

Beschäftigte haben in jedem Kalenderjahr Anspruch auf Erholungsurlaub unter Fortzahlung des Entgelts (§ 21).

Bei Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche beträgt der Urlaubsanspruch in jedem Kalenderjahr 30 Arbeitstage.

Arbeitstage sind alle Kalendertage, an denen die Beschäftigten dienstplanmäßig oder betriebsüblich zu arbeiten haben oder zu arbeiten hätten, mit Ausnahme der auf Arbeitstage fallenden gesetzlichen Feiertage, für die kein Freizeitausgleich gewährt wird.

Bei einer anderen Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit als auf fünf Tage in der Woche erhöht oder vermindert sich der Urlaubsanspruch entsprechend.

Verbleibt bei der Berechnung des Urlaubs ein Bruchteil, der mindestens einen halben Urlaubstag ergibt, wird er auf einen vollen Urlaubstag aufgerundet; Bruchteile von weniger als einem halben Urlaubstag bleiben unberücksichtigt.

Der Erholungsurlaub muss im laufenden Kalenderjahr gewährt werden; er kann auch in Teilen genommen werden.

Protokollerklärung zu § 26 Absatz 1 Satz 6:

Der Urlaub soll grundsätzlich zusammenhängend gewährt werden; dabei soll ein Urlaubsteil von zwei Wochen Dauer angestrebt werden.

Im Übrigen gilt das Bundesurlaubsgesetz mit folgenden Maßgaben:

a) Im Falle der Übertragung muss der Erholungsurlaub in den ersten drei Monaten des folgenden Kalenderjahres angetreten werden. Kann der Erholungsurlaub wegen Arbeitsunfähigkeit oder aus betrieblichen/dienstlichen Gründen nicht bis zum 31. März angetreten werden, ist er bis zum 31. Mai anzutreten.

b) Beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis im Laufe eines Jahres, steht als Erholungsurlaub für jeden vollen Monat des Arbeitsverhältnisses ein Zwölftel des Urlaubsanspruchs nach Absatz 1 zu; § 5 Bundesurlaubsgesetz bleibt unberührt.

JobBike Bayern (erstellt am 04.01.2024)

In der Regierungserklärung zum Klimaschutz am 21. Juli 2021 hat Herr Ministerpräsident Dr. Söder angekündigt, den Bediensteten des Freistaats Bayern ein Angebot für ein Jobrad zu unterbreiten.

Seit dem 1. August 2023 können die aktiven Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter aller Ressorts der Staatsregierung ein JobBike Bayern beziehen. In der Zwischenzeit wurde eine Einigung der Tarifpartner erzielt, so dass ab dem 1. November 2023 auch die Tarifbeschäftigten des Freistaats JobBike Bayern nutzen können. Weitere Informationen finden Sie unter www.jobbike-bayern.de.

Mitarbeiterservice Bayern (erstellt am 04.01.2024)

Das Portal Mitarbeiterservice Bayern www.mitarbeiterservice.bayern.de wurde vom Landesamt für Finanzen im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat entwickelt. Es dient als Einstiegspunkt zu den Diensten des Freistaates Bayern für seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Durch die Verwendung des Authentifizierungssystems authega wird höchste Sicherheit für den Zugang und der Schutz der personenbezogenen Daten gewährleistet.

Der Digitale Ordner

Der Digitale Ordner stellt Ihnen Dokumente des Landesamtes für Finanzen digital zur Verfügung. Mit Ihrer Einwilligung können Ihnen Bezügemitteilungen, Lohnsteuerbescheinigungen, Beihilfebescheide mit Belegen und Reisekostenbescheide elektronisch rechtswirksam zugestellt werden. Per E-Mail werden Sie automatisch über neue Dokumente informiert.

Personaldaten

JobBike Bayern

Die digitale Dienstrad Plattform mit allen Informationen rund um die Beantragung und Nutzung des Fahrradleasings ist beim Portal Mitarbeiterservice Bayern hinterlegt.

Bayerische Staatsregierung 2030.5.2-I

Teilnahme von Teilzeitbeschäftigten der staatlichen Inneren Verwaltung an Fortbildungsveranstaltungen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern vom 4. Juni 2009 Az.: IZ1-0414-4

Teilzeitbeschäftigte, die an vom Dienstherrn/Arbeitgeber genehmigten oder angeordneten Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen, werden dadurch häufig über ihre ermäßigte Arbeitszeit hinaus beansprucht. In diesen Fällen ist wie folgt zu verfahren:

1. Teilzeitbeschäftigten ist Freizeitausgleich zu gewähren, wenn und soweit die individuelle tägliche Sollzeit überschritten wird.

2. Der Freizeitausgleich errechnet sich aus der Dauer der Veranstaltung abzüglich der individuellen täglichen Sollzeit. Die Dauer der Veranstaltung versteht sich einschließlich der Pausen sowie der Reisezeiten, die innerhalb der für Vollbeschäftigte geltenden Sollzeit anfallen. Höchstgrenze der zu berücksichtigenden Dauer der Veranstaltung ist die tägliche Sollzeit bei entsprechender Vollbeschäftigung. Bei ganztägigen oder mehrtägigen Fortbildungen gilt die an den jeweiligen Tagen festgelegte Sollzeit von Vollbeschäftigten als abgeleistet.

3. Der Freizeitausgleich ist grundsätzlich dem Arbeitszeitsaldo gutzuschreiben und im Rahmen der jeweils geltenden Regelungen zur gleitenden Arbeitszeit zu gewähren. Von diesen Regelungen kann in begründeten Einzelfällen abgewichen werden. Beschäftigten, die eine feste Arbeitszeit, Schichtdienst oder wechselnden Dienst haben, ist der Ausgleich innerhalb von drei Monaten zu gewähren. Es besteht kein Anspruch auf einen zusammenhängenden Ausgleich oder einen Ausgleich im Anschluss an die Fortbildungsveranstaltung.

4. Tarifrechtliche Bestimmungen bleiben unberührt. Mit der Gewährung des Freizeitausgleichs nach Nr. 3 fallen grundsätzlich keine Überstunden und somit keine Zeitzuschläge (§ 8 TV-L) an.

5. Sonderregelungen für den Bereich der Bayerischen Polizei bleiben unberührt.

6. Den nichtstaatlichen Dienstherren im Geschäftsbereich des Staatsministeriums des Innern wird empfohlen, diese Bekanntmachung entsprechend anzuwenden.

7. Diese Bekanntmachung gilt für Fortbildungsveranstaltungen, die ab dem 1. August 2009 stattfinden. Gleichzeitig wird die Bekanntmachung vom 1. August 2001 (AllMBl S. 316) aufgehoben.

Günter Schuster
Ministerialdirektor

Das Prinzip beim Sabbatmodell ist einfach: Man arbeitet eine bestimmte Anzahl von Jahren, hat dann ein oder zwei Freistellungsjahre, in denen man nicht arbeitet und bezahlt die Freistellung mit Gehaltsverzicht – verteilt über den gesamten Zeitraum.

Folgende Kombinationsmöglichkeiten bietet das Sabbatmodell:

Gesamtzeit 3 Jahre, davon das letzte freigestellt (2/3-Modell); man bekommt 3 Jahre lang monatlich nur zwei Drittel seiner Bezüge.
Gesamtzeit 4 Jahre, davon das letzte frei (3/4-Modell); man bekommt für 4 Jahre je Monat nur drei Viertel (75%) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 4 Jahre, davon die letzten beiden frei (2/4-Modell); man bekommt für 4 Jahre je Monat nur zwei Viertel (50%) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 5 Jahre, davon das letzte frei (4/5-Modell); man bekommt für 5 Jahre je Monat nur 80% seiner Bezüge.
Gesamtzeit 5 Jahre, davon die letzten beiden frei (3/5-Modell); man bekommt für 5 Jahre je Monat nur drei Fünftel (60%) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 6 Jahre, davon das letzte frei (5/6-Modell); man bekommt für 6 Jahre je Monat nur fünf Sechstel (≈83,3% – wird jährlich unterschiedlich ausgeglichen) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 6 Jahre, davon die letzten beiden frei (4/6-Modell); man bekommt für 6 Jahre je Monat nur vier Sechstel (≈66,6% – wird jährlich unterschiedlich ausgeglichen) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 7 Jahre, davon das letzte frei (6/7-Modell); man bekommt für 7 Jahre je Monat nur sechs Siebtel (≈85,7% – wird jährlich unterschiedlich ausgeglichen) seiner Bezüge.
Gesamtzeit 7 Jahre, davon die letzten beiden frei (5/7-Modell); man bekommt für 7 Jahre je Monat nur fünf Siebtel (≈71,4% – wird jährlich unterschiedlich ausgeglichen) seiner Bezüge.
Das sind die bayerischen Möglichkeiten.

Ein Beispiel:
Gewählt wird das 3/4 Modell. Ich erhalte 4 Jahre lang reduzierte Bezüge (monatlich minus 25%). Im vierten Jahr bin ich dann freigestellt.

In den Ausführungen oben wurden Beispielzahlen genannt. Bitte unbedingt bei den jeweiligen Bezirksregierungen nachfragen.

Wie werden die „Sabbatbezüge“ berechnet?
Man nehme die Gesamtzahl der Jahre (inkl. Freistellung) und spare das Gehalt des Freistellungszeitraumes ein, indem ich das Gehalt monatlich im Verlauf des gesamten Zeitraums kürze.

Beispiel: Beim 2/4-Modell arbeite ich 2 Jahre und gehe zwei Jahre in die Freistellung. In den 4 Jahren bekomme ich monatlich nur die Hälfte meiner Bezüge, da ich in vier Jahren zwei volle Jahre „reinarbeiten“ muss (4 mal 50% sind also 200% Bezüge in zwei Jahren).

Angaben ohne Gewähr!

Schülerakte

Die gesetzliche Regelung zu den Schülerunterlagen wurde erst in der Verordnung über Schülerunterlagen vom 11. September 2015 (GVBl. 2015 / 11) und Durchführungshinweise zum Umgang mit Schülerunterlagen vom 13. Oktober 2015 (KWMBL 2015 / 15) festgelegt, anschließend aber ab 01.08.2016 in der BaySchO §§ 37 bis 42 geregelt.

Die Schülerunterlagen bestehen aus
1. der Schülerakte in Papierform und
2. den Leistungsnachweisen.

Die Schülerakte enthält (§ 37 Nr. 1):
Schülerstammblatt mit den persönlichen Daten (§ 37 1.a)
ggf. vorhandene Abschlusszeugnisse (in Abschrift) (§ 37 1.b)
ggf. Zeugnisse, die Berechtigungen verleihen (wie erfolgreicher oder qualifizierender Mittelschulabschluss, Fachhochschulreife, allgem. Hochschulreife, mittlerer Schulabschluss…) (in Abschrift) (§ 37 1.c)
Urkunden, die zum Führen einer Berufsbezeichnung berechtigen (in Abschrift) (§ 37 1.d)

 

Aufbewahrung: 50 Jahre
Sonstige Zeugnisse und Übertrittszeugnisse
Schullaufbahnbogen (s. Muster) Eintragungen erfolgen in der Regel durch die Klassen- oder Schulleitung
Notenbögen
Zwischenzeugnisse bzw. Zwischenberichte (wenn sie das Zwischenzeugnis ersetzen)
Schriftliche Angaben über Maßnahmen und diagnostische Grundlagen bei SchülerInnen mit besonderem Förderbedarf
Schriftliche Stellungnahmen zum sonderpäd. Förderbedarf
sämtliche Förderpläne
Schülerliste (s. Muster) an Grund- und Mittelschulen
Führung durch die Klassenleitungen!
Sonstige wesentliche Vorgänge

Aufbewahrung: bis 1 Jahr nach Verlassen der Schule

Die Leistungsnachweise bestehen aus:
den schriftlichen Leistungsnachweisen
den Abschlussprüfungen, Orientierungs- und Vergleichsarbeiten
den Praktikumsberichten, Grundwissens- und Jahrgangsstufentests (§ 37 2.a)
Aufbewahrung: 2 Jahre ab dem Schuljahr, in dem die Leistungsnachweise erbracht wurden
den praktischen Leistungsnachweisen (Werkstücke, Zeichnungen) (§ 37 2.b)
Rückgabe gleich nach der Bewertung, Ausnahme Nachweise im Rahmen von Abschlussprüfungen – Aufbewahrung hier mindestens ein Jahr, besser wie Jahre, bei Rechtsstreitigkeiten noch länger

Zugriff auf die Schülerakte
Zugriff auf die gesamten Schülerunterlagen haben Schulleitung, Lehrkräfte, Schulpsychologen und Beratungslehrkräfte, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist.

Weitergabe
Bei einem Schulwechsel zwischen öffentlichen Schulen werden Schülerstammblatt und Schullaufbahnbogen im Original weitergegeben. Kopien bleiben bei der abgebenden Schule.
Auf Veranlassung der abgebenden oder aufnehmenden Schule können weitere Unterlagen (z.B. Notenbogen) weitergegeben werden.
Ersatzschulen erhalten nur Kopie des Schülerstammblatts und des Schullaufbahnbogens.
Andere Schülerunterlagen dürfen nur mit schriftlicher Einwilligen in Abschrift weitergegeben werden!

Einsichtnahme
Die gesamte Schülerakte sowie die vollständigen Leistungsnachweise (nach Abschluss der Prüfungen) können eingesehen werden von:
SchülerInnen, sobald sie 14 Jahre alt sind
den Erziehungsberechtigten
den ehemaligen Erziehungsberechtigten, solang die SchülerInnen zwischen 18 und 21 Jahre alt sind
den ehemaligen SchülerInnen

Zugriff auf die Schülerunterlagen nach Beendigung des Schulbesuchs
Nach Beendigung des Schulbesuchs darf Zugriff auf die Schülerunterlagen nur die Schulleitung im konkreten Einzelfall erhalten, soweit dies zur Erfüllung ihrer Aufgaben erforderlich ist oder die Betroffenen eingewilligt haben.

Die Einwilligung ist von volljährigen SchülerInnen, bei minderjährigen SchülerInnen von deren Erziehungsberechtigten sowie – ab Vollendung des 14. Lebensjahres – zusätzlich von den SchülerInnen schriftlich zu erteilen und muss sich auf einen konkret benannten Zweck beziehen. Z.B. Nachweise beruflicher Qualifikationen oder Nachweis sozialbersicherungsrechtlicher Ansprüche.

(1) Die Entgeltgruppen 9 bis 15 umfassen fünf Stufen und die Entgeltgruppen 2 bis 8 sechs Stufen.

Die Abweichungen von Satz 1 sind in den jeweiligen Tätigkeitsmerkmalen in der Entgeltordnung geregelt.

(2) Bei der Einstellung werden die Beschäftigten der Stufe 1 zugeordnet, sofern keine einschlägige Berufserfahrung vorliegt.

Verfügen Beschäftigte über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr aus einem vorherigen befristeten oder unbefristeten Arbeitsverhältnis zum selben Arbeitgeber, erfolgt die Stufenzuordnung unter Anrechnung der Zeiten der einschlägigen Berufserfahrung aus diesem vorherigen Arbeitsverhältnis.

Ist die einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr in einem Arbeitsverhältnis zu einem anderen Arbeitgeber erworben worden, erfolgt die Einstellung in die Stufe 2, beziehungsweise – bei Einstellung nach dem 31. Januar 2010 und Vorliegen einer einschlägigen Berufserfahrung von mindestens drei Jahren – in Stufe 3.

Unabhängig davon kann der Arbeitgeber bei Neueinstellungen zur Deckung des Personalbedarfs Zeiten einer vorherigen beruflichen Tätigkeit ganz oder teilweise für die Stufenzuordnung berücksichtigen, wenn diese Tätigkeit für die vorgesehene Tätigkeit förderlich ist.

(3) Die Beschäftigten erreichen die jeweils nächste Stufe – von Stufe 3 an in Abhängigkeit von ihrer Leistung gemäß § 17 Absatz 2 – nach folgenden Zeiten einer ununterbrochenen Tätigkeit innerhalb derselben Entgeltgruppe bei ihrem Arbeitgeber (Stufenlaufzeit):

– Stufe 2 nach einem Jahr in Stufe 1,

– Stufe 3 nach zwei Jahren in Stufe 2,

– Stufe 4 nach drei Jahren in Stufe 3,

– Stufe 5 nach vier Jahren in Stufe 4 und

– Stufe 6 nach fünf Jahren in Stufe 5 bei den Entgeltgruppen 2 bis 8.

Allgemeine Regelungen zu den Stufen (§ 17 TV –L)

Bei Leistungen der Beschäftigten, die erheblich über dem Durchschnitt liegen, kann die erforderliche Zeit für das Erreichen der Stufen 4 bis 6 jeweils verkürzt werden.

Bei Leistungen, die erheblich unter dem Durchschnitt liegen, kann die erforderliche Zeit für das Erreichen der Stufen 4 bis 6 jeweils verlängert werden.

Bei einer Verlängerung der Stufenlaufzeit hat der Arbeitgeber jährlich zu prüfen, ob die Voraussetzungen für die Verlängerung noch vorliegen.

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Nützliche Dokumente und Praxistipps

Diataschen gegen Schlüsselchaos – wie geht das?

Jeder kennt das Problem, dass viele – vor allem kleine Schrankschlüssel – aufbewahrt werden müssen.

Entweder sie landen unsortiert in einer Kiste oder sie werden in einem Schlüsselschrank aufbewahrt und benötigen dann jede Menge Platz.

Legen Sie die Schlüssel in die einzelnen Fächer der Diatasche und achten Sie dabei darauf, dass die Schlüssel genau so angeordnet sind, wie die Fächer des Schrankes.

Die Diataschen können dann in einem Ordner aufbewahrt werden. Das spart Platz und erleichtert die Suche enorm.

Thema: Fehlerkultur

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